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Kategoriename: Was zum Nachdenken
Kategoriebeschreibung:
So God Made A Dog

Ein Hund spiegelt die Familie!

Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdriesslichen Familie oder einen traurigen in einer glücklichen?
Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute gefährliche Hunde.

(Sir Arthur Conan Doyle, (1859 - 1930), englischer Romanschriftsteller)


Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest.
Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.

Die 10 Bitten eines Hundes

Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre.
Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, eh Du mich anschaffst.
Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.
Setz' Vertrauen in mich – ich lebe davon.
Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein!
Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde – ich habe nur Dich.
Sprich mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe, so höre ich doch in Deiner Stimme, was Du meinst.
Wisse: Wie immer an mir gehandelt wird – ich vergesse nie.
Bedenke, eh Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen könnten, dass ich es aber nie tun werde.
Ehe Du mich bei der Arbeit "unwillig" schimpfst, "bockig" oder "faul", bedenke: Vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz.
Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde – auch Du wirst einmal alt sein.
Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: "Ich kann so was nicht sehen" – oder: "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen."
Alles ist leichter für mich mit Dir!

Gedanken eines Kampfhundes

Ich kann leider nichts sagen,
bin nur ein Hund und werde gequält seit Tagen.

Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb ich ein Gedicht
und hätt' dabei - Tränen im Gesicht.

Man sagt, ich wär ein Kampfhund, dass ich gefährlich bin.
Öffnet Eure Augen - schaut genauer hin!

Bin ich nicht nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht,
von diesen skrupellosen - die nicht nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beisse auch
doch so einen Hund wohl keiner braucht.

Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,
mit diesem Wahnsinn sei jetzt Schluss.

Bin ich doch nur das Werkzeug Euer -
gemacht von Euch zum Ungeheuer.

Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,

geb ich Euch Menschen einen Rat -
ich bin ein Hund, ein Kamerad!

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein
und lasst die Hunde Hunde sein!

Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist
und weiss - dass manch ein Mensch nicht besser ist.


Lebendige Liebe

Lebendige Liebe

Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst...

Der erste Tag ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es die Wohnung erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste Mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre, die da kommen werden, mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht aussergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen lässt. Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schliesslich der dritte Tag kommt.

Und an diesem Tag - wenn Dein Freund gehen muss, wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst - zugunsten Deines lebenslangen Freundes und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe für Dein Haustier stehst, für das Du die vielen, von Freude erfüllten, Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht durch die einsamen Tage, die kommen werden. Und in manchen Momenten, wenn Dir Dein Herz schwer wird, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlangstreichen spüren. Nur ganz, ganz leicht. Und wenn Du auf den Platz schaust, an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund - gewöhnlich lag, wirst du Dich an die drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz, als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er sich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - verbunden mit der Erinnerung an Dein geliebtes Tier. Und durch die Schwere in Deinem Herzen wird eine Erkenntnis kommen, die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind. Diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschliessen - es ist eine Liebe, die wir immer besitzen werden.

(Autor des Originals: Martin Scott Kosins. Frei übersetzt aus dem Englischen von Lutz Schneider)
gefunden auf http://www.hundenarren.com

In meiner Funktion als Tierarzt wurde ich gerufen, um einen 10 Jahre alten Irischen Wolfshund namens Belker zu untersuchen. Die Besitzer, Ron, seine Frau Lisa und ihr kleiner Sohn Shane hingen sehr an Belker und hofften auf ein kleines Wunder.

Ich untersuchte Belker und fand heraus, dass er an Krebs sterben würde. Da wir nichts mehr für ihn tun konnten, bot ich an, den alten Hund in seinem Zuhause einzuschläfern. Während wir alles besprachen, entschieden Ron und Lisa, es sei gut für den 6-jährigen Shane, dabei zu sein. Sie dachten, er könnte vielleicht etwas aus der Erfahrung lernen.

Am nächsten Tag fühlte ich wie gewohnt den Kloß in meinem Hals, als Belkers Familie sich um ihn herum sammelte. Shane wirkte so ruhig, als er den alten Hund zum letzten Mal streichelte – ich fragte mich, ob er verstand, was da vor sich ging. Einige Minuten später schlief Belker friedlich ein.

Der kleine Junge schien Belker ohne Schwierigkeit oder Verwirrung gehen zu lassen. Wir saßen noch eine Weile zusammen, dachten laut nach über die traurige Tatsache, dass das Leben eines Tieres so viel kürzer ist als das der Menschen. Shane, der ruhig zuhörte, meldete sich zu Wort:

“Ich weiß warum.”

Überrascht schauten wir ihn an. Was dann aus seinem Mund kam, machte mich sprachlos. Ich hatte nie zuvor eine passendere Erklärung gehört. Sie änderte mein ganzes Leben.

Er sagte:

“Leute werden geboren, um zu lernen, wie sie ein gutes Leben führen – jeden allzeit zu lieben und nett zu sein, richtig?”

Der 6-Jährige fuhr fort…

“Naja, Hunde wissen schon wie das geht, also müssen sie nicht so lange bleiben.”


Letzen Monat ist unsere 14 Jahre alte Hündin, Abbey, gestorben. Am Tag nach ihrem Tod weinte meine 4 Jahre alte Tochter Meredith und sprach davon, wie sehr sie Abbey vermisste…
Sie fragte, ob wir Gott einen Brief schreiben könnten, damit Gott Abbey erkennen könne, wenn sie in den Himmel käme.
Ich sagte, dass wir das könnten, und so diktierte sie mir diese Worte:

“Lieber Gott, Kannst Du bitte auf meine Hündin aufpassen? Sie ist gestern gestorben und ist bei Dir im Himmel. Ich vermisse sie sehr. Ich freue mich, dass ich sie als meine Hündin haben durfte, auch wenn sie krank geworden ist. Ich hoffe, dass Du mit ihr spielen wirst… Sie mag es, mit Bällen zu spielen und zu schwimmen. Ich sende Dir ein Photo von ihr, damit Du, sobald Du sie siehst, weisst, dass sie meine Hündin ist.
Ich vermisse sie wirklich.
In Liebe, Meredith”

Wir packten den Brief mit einem Photo von Abbey in einen Umschlag und adressierten ihn an Gott / Himmel. Wir schrieben unsere Absenderadresse darauf. Dann klebte Meredith mehrere Briefmarken auf die Vorderseite des Umschlages, denn sie sagte, dass es für den Weg in den Himmel viele Briefmarken brauche.
Diesen Nachmittag warfen wir den Brief in den Briefkasten bei der Post. Ein paar Tage später fragte sie mich, ob Gott wohl den Brief erhalten hätte. Ich sagte ihr, dass ich dachte, er hätte.

Gestern lag ein Päckchen in goldenem Papier auf unserer Veranda, adressiert an “Für Meredith” in einer unbekannten Schrift… Meredith hat es geöffnet.
Darin verpackt war ein Buch von Mr Rogers, das hiess: “Wenn ein Haustier stirbt..”. An der Innenseite der Buchhülle klebte der Brief, den wir Gott geschrieben hatten.
Auf der gegenüberliegenden Seite war das Bild mit Abbey und Meredith und diese Notiz:

Liebe Meredith,
Abbey ist sicher im Himmel angekommen. Das Photo hat geholfen. Ich habe sie sofort erkannt. Abbey ist nicht mehr krank.
Ihre Seele ist bei mir, genau so wie sie in Deinem Herzen bleibt. Abbey hat es geliebt, Dein Hund zu sein. Weil wir unsere Körper im Himmel nicht brauchen, habe ich keine Taschen um Dein Bild darin zu verwahren, darum sende ich es Dir in diesem kleinen Buch zurück, das Du behalten kannst und womit Du Dich an Abbey erinnern kannst.

Vielen Dank für den wunderbaren Brief und danke an Deine Mutter, die Dir geholfen hat, ihn zu schreiben und ihn mir zu schicken. Was für eine wundervolle Mutter Du hast. Ich habe sie extra für Dich ausgesucht. Ich sende Dir jeden Tag meinen Segen und denk daran, dass ich Dich sehr liebe.
Übrigens, Du findest mich ganz einfach, ich bin überall, wo Liebe ist.

In Liebe,
Gott

Der Postbeamte wurde nie gefunden…

Text: Unbekannter Autor